Über mich

Ich bin 1947 im Ammerland geboren. Dort dann aufgewachsen mit meinen Eltern
und als Mittlerer von fünf Jungs.
Meine Schulerfahrungen waren überwiegend grottenschlecht. Die vergleichsweise
wenigen guten Lehrer haben mich allerdings nachhaltig geprägt.

Dafür habe ich viel und leidenschaftlich mit anderen Kindern zusammen gespielt.

Meine Maurerlehre habe ich alleine bewußt gesucht. Meine älteren Brüder waren als Schlosser ölverschmiert und autoritär mißhandelt. Auf dem Bau gab es die eintägige Kündigungsfrist.

Die systhematische und gründliche Maurerlehre in Rastede und Berlin (Gesellenbrief) waren eine gute Grundlage für meinen späteren Lebensweg.

In Berlin habe ich Lust auf Bildung bekommen. Die politischen Wunder der anfänglichen 68er Bewegung und deren Personen und das Aufsaugen der kulturellen Vielfalt in Berlin haben mich in meinen als Kind gefühlten Werten bestätigt und gestärkt.

Danach kam eine längere „Schwarzbrotstrecke“ mit sieben Jahre Abendrealschule und Abendgymnasium mit Abitur in Offenbach am Main.

In dieser Zeit habe ich jeweils ein Jahr in unterschiedlichen Berufen und Metiers gearbeitet (Berufswunsch Berufsschullehrer).

Auf diesem Weg war ich drei Jahre Briefträger und habe dami mein Lehramtsstudium in Frankfurt/M finanziert und abgeschlossen. Es folgten das Referendariat und das 2.Staatsexamen in Raunheim, Kreis Groß-Gerau.

Die erste Welle der massenhaften Lehrerarbeislosigkeit und die kurzzeitige Kränkung habe ich genutzt zur Gründung und Leitung einer Lernfirma als e.V. in Frankfurt/M. Die gibt es heute noch. Parallel dazu habe ich drei Jahre eine Ausbildung zum Gestalttherapeuten in Eschweiler/Rhld gemacht. Dort habe ich anschließend eine hauptamtliche Dozententätigkeit an dem staatlich anerkannten Ausbildungsinstitut ausgeübt, davon zehn Jahre als pädagogischer Leiter.

In dieser Zeit entstand die Familie Jensen mit Frau und Mann und dann zwei Töchtern und unser erstes eigenes Dach über dem Kopf.

Neben der Ausbildungsarbeit interessierte mich die Initiierung und Ausgestaltung von inhaltlichen und strukturellen Veränderungen in der Jugendhilfe, von der Entmistung von Mißbrausschuppen hin zu modernen Jugendhilfezentren. Die Entwicklung und Begleitung einer namhaften Einrichtung dauert schon 35 Jahre an.

Danach habe ich zunehmend die Übertragung meiner Erfolge in andere veränderungsbereite Metiers (siehe Referenzen) hinbekommen: Wesentliche Beiträge zu fachlichen und strukturellen Veränderungen im Krankenhauswesen und Einrichtungen der Altenhilfe, für einige Einrichtungen über 30 Jahre, Impulse in der Zoologie u.a. in Hannover, München, Duisburd und Münster. Ebenso Einführung von Personalentwicklung im Verbund (IW Köln) und in Hannover/Hildesheim, im Kreis Minden-Lübbecke, in meiner näheren Umgebung Aachen, Köln, Düsseldorf und weiter weg in Johannesbourg, SA.

Wichtige Stationen meines Lebens waren meine Kindheit und Jugend im Dorf Rastede/Ammerland, Ablösung durch allein leben in Berlin. Dort Politisierung in der 68/69er Szene als Maurer, danach 10 Jahre in Frankfurt a.M. mit Studium und Reisen, seit über 30 Jahren bewußt im Dreiländereck um Aachen als zentraler Ort in Europa.

Seit 2014 reduziere ich zügig meine beruflichen Reisetätigkeiten.

Ich habe Zeit für meine private Umgebung, u.a. seit 9/15 und 11/17 Opa.

Und ich spiele gern und gut Golf. Das auch noch wenige Kilometer hinter der holländischen Grenze mit der tollen Sprache und in der liberalen Luft.